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Einblick in 20 Jahre Unternehmensentwicklung

Einblick in 20 Jahre Unternehmensentwicklung

Erich Bühler erzählt im Interview, wie sich das Unternehmen in den letzten 20 Jahren entwickelt hat – und warum ihm die familieninterne Nachfolge besonders am Herzen liegt.

 Team Bühler Textile Lösungen

2005 hat Erich Bühler das Unternehmen von seinem Vater Franz übernommen. Mit Leidenschaft hat er Bühler Textile Lösungen seither weiterentwickelt, sich etlichen Herausforderungen gestellt und setzt nun auf eine familieninterne Nachfolge. Mehr dazu verrät Erich Bühler in folgendem Interview.

Was waren für Sie Höhepunkte und Meilensteine in den vergangenen 20 Jahren?
Das waren einige. Aber vor allem war es als erstes die Geschäftsübernahme an sich. Danach ging es Schlag auf Schlag: Wir haben das Unternehmen kontinuierlich vergrössert. So führten wir in Interlaken eine Filiale, die wir unterdessen einem Mitarbeiter übergeben konnten. In Thun wiederum haben wir das Geschäftsgebäude  renoviert. Ausserdem haben wir mit CNC-Maschinen und Hochfrequenzschweissanlagen den kompletten Maschinenpark modernisiert. 2021 trat sogar einer meiner Söhne ins Unternehmen ein.

Neben Sohn Dario engagieren sich Ihre Ehefrau Marianne und nach wie vor Ihr Vater im Unternehmen. Was bedeutet für Sie die Mitarbeit der Familienmitglieder?
Ich finde dies schön. Dass so viele Familienmitglieder mitarbeiten, erfüllt mich mit Stolz und macht Spass. Ausserdem trägt dies zu einer sehr persönlichen Atmosphäre im Unternehmen bei.

Sohn Dario hat diesen Frühling den Meistertitel Leder und Textil HFP erlangt. Wie sehr liegt Ihnen eine familieninterne Nachfolgelösung am Herzen?
Ich hoffe darauf, dass der Junior dereinst das Geschäft übernehmen und weiterführen wird. Ja, ich rechne sogar damit! Schliesslich haben wir bereits so lange für das Familienunternehmen gearbeitet und Herzblut und Geld investiert. Es wäre schade, wenn der Familienbetrieb nicht weitergeführt werden könnte. Unser Gewerbe, das auf dem Kleinstberuf «Fachleute Leder und Textil» aufbaut, ist rar geworden und wird noch rarer. Das bedeutet, es gibt genügend Aufträge und somit sind auch die Zukunftsaussichten gut. Schon allein wegen des Stolzes auf meinen Beruf ist es mir wichtig, dass jemand das Werk fortführt.

Wie stark hat sich in den vergangenen Jahren Ihre Geschäftstätigkeit verändert?
Das Handwerk ist in seinen Grundzügen seit eh und je dasselbe. Selbst wenn wir moderne Maschinen angeschafft haben, ist das meiste noch Handwerksarbeit – beispielsweise mit Schere, Messer, Nadel und Faden. Allerdings werden Autos moderner, was Herausforderungen mit sich bringt. Diesen stellen wir uns gerne und nehmen uns daher auch Airbag-Nähten oder komplexeren Sitzen mit Heiz-, Lüftungs- oder Massagefunktion an.

Was motiviert Sie bei Ihrem täglichen Einsatz für Ihr Unternehmen?
Ich mache die Arbeit gerne und schätze die Herausforderungen. Obwohl ich viel Zeit im Büro verbringe, gefällt mir das Handwerk immer noch.

Welche Zukunftspläne bereiten Ihnen besondere Freude?
Dazu zählt die schrittweise Übergabe der Tätigkeiten an meinen Sohn. Schön ist es auch, wenn ich dereinst anstelle von 150 % «nur» noch 120 % Arbeitspensum leiste.

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Winterfeste Bootsabdeckungen

Winterfeste Bootsabdeckungen

Während Sie den Winter mit der wohligen Wärme zuhause geniessen, schwimmt Ihr Boot möglicherweise noch im frostigen Nass oder liegt, den Elementen ausgesetzt, auf Land. Daher ist es wichtig, Ihr Motor- oder Segelboot mit einer passenden Abdeckung zu schützen. Denn ohne Abdeckung kann sich Regenwasser in Zwischenräumen an und unter Deck ansammeln und gefrieren. Ebenso wirkt eine Plane gegen Laub und Schmutz.

 Winterfeste Bootsabdeckungen

Winterabdeckung ja, aber bitte richtig!

Selbstverständlich gibt es für den Schutz Ihres Wasserfahrzeuges vor verschiedenen Einflüssen auch unterschiedliche Schutzhüllen. Hauptsächlich werden für die Überwinterung wasserdichte Bootsplanen eingesetzt. Eine Winterplane sollte aber nicht nur wasserdicht, sondern auch stabil, schimmelresistent und UV-behandelt sein. Immerhin soll die Plane Wind, Regen und Schnee aushalten. Ein Kriterium bei der Wahl einer geeigneten Bootsabdeckung ist infolgedessen auch die Reissfestigkeit. Diesbezüglich sind Abdeckplanen aus Polyester und PVC-Stoff am vorteilhaftesten. Darüber hinaus ist auch auf atmungsaktive Textilien zu achten. Ebenso empfiehlt es sich, das Boot nicht vollständig luftdicht einzupacken. Wird ein Luftzug unter der Abdeckung ermöglicht, kann kondensierendem Wasser entgegengewirkt werden.

Des Weiteren hilft eine ausreichende Belüftung, um Schimmel zu verhindern. Ebenso sollte Wasser gut abfliessen können und der Schnee nicht zu lange auf der Plane liegen bleiben. Daher sollte die Abdeckung so gespannt werden, dass die Seiten möglichst steil sind. Um dem Wind möglichst geringe Angriffsfläche zu bieten, sollte die Plane genügend festgezurrt werden. Nicht zuletzt ist es wichtig, intakte Planen zu verwenden. Deshalb sind diese vor dem Überwintern des Bootes auf allfällige Schäden zu prüfen und gegebenenfalls zu reparieren.

Haben Sie Fragen zum Thema «winterfeste Bootsabdeckungen»?

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Lenkradbezüge im Vergleich: Vorteile von Leder und Alcantara

Lenkradbezüge aus Leder oder Alcantara

So wie sich die äussere Erscheinung von Autos über die Jahrzehnte immer wieder geändert hat, hat der Wandel der Zeit auch das Design des Lenkrads verändert. Nicht zuletzt haben Sicherheitsanforderungen, aber auch die stetig umfangreichere elektronische Ausrüstung von Autos das Aussehen und die Beschaffenheit von Lenkrädern über die Zeit geprägt. Die Veränderungen sind für den Autofahrer besonders am Lenkradbezug spür- und sichtbar.

 Lenkradbezüge aus Leder oder Alcantara

Von Massivholz zu Leder und Alcantara

Wissen Sie, was die Lenker in den Ursprungszeiten des Automobils in den Händen hielten? Richtig: einen aus Massivholz bestehenden Lenkradkranz. Diese Zeiten sind selbstverständlich längst vorbei. An die Stelle von Massivholz traten andere Materialien, darunter auch Hartkunststoff. Dieser war wenig griffig und Autofahrer streiften sich daher nicht selten lederne Handschuhe über die Hände. So erstaunt es nicht, dass daraufhin Lenkradbezüge aus griffigem Leder oder Kunstleder Einzug hielten. Heutzutage werden Lenkräder häufig mit einem weichen Material geschäumt und anschliessend mit Leder bezogen. Manche Fahrer wiederum steuern ihr Fahrzeug am liebsten mit einem mit Alcantara bezogenen Lenkrad in der Hand. Im Gegensatz zum tierischen Leder ist Alcantara ein hochwertiger Kunststoff.

Langlebigkeit versus Sportlichkeit – Leder versus Alcantara

Obwohl sowohl Leder als auch Alcantara bei Fahrzeuginnenausstattungen, einschliesslich des Lenkradbezugs, sehr beliebt sind, gibt es Unterschiede zu beachten.

Ein Lenkradbezug aus Leder gilt als edel und sorgt somit für eine Aufwertung des Fahrzeuginterieurs. Zudem fühlt Leder sich angenehm an und lädt sich nicht statisch auf. Ausserdem Leder als strapazierfähig und lässt sich einfach reinigen. Haben Sie hinter Ihrem mit Leder bezogenen Lenkrad eine schweisstreibende Fahrt erlebt? Kein Problem, Leder kann mit einem feuchten und weichen Tuch gereinigt werden.

Ein Lenkradbezug aus Leder kann, neben der materialbedingten Hochwertigkeit, auch Individualität in Ihr Fahrzeug bringen. So sind beispielsweise verschiedene Farbvarianten und sogar Nahtformen und -farben möglich. Weitere Akzente können etwa auch mit der Kombinationen aus glattem und perforiertem Leder oder mit farbigen «12 Uhr-Markierungen» gesetzt werden.

Besondere Vorsicht ist jedoch bei der Berührung des Lenkrads an heissen Tagen geboten. Leder kann sich im Sommer sehr stark aufheizen. Demgegenüber kann es sich im Winter sehr kalt anfühlen.

Ein mit Alcantara bezogenes Lenkrad hat jedoch den Vorteil, dass es im Sommer angenehm kühl bleibt und im Winter weniger kalt wird. Aufgrund der Namensrechte der Herstellerin Alcantara S.p.A. wird Alcantara in Europa teilweise auch als «Alkantara» bezeichnet. Es besticht durch seine Haptik, die an Velours- oder Wildleder erinnert. Ursprünglich wurde jener Mikrofaserstoff vorzugsweise fürs Interieur von Sportwagen verwendet. Daher wird dieses Material auch mit Sportlichkeit in Verbindung gebracht. Zudem bietet ein mit Alcantara bezogenes Lenkrad eine hervorragende Griffigkeit. Allerdings ist Alcantara nicht so strapazierfähig wie Leder.

Haben Sie Fragen zum Thema «Lenkradbezug»?

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Aus alt mach neu – Leder lässt sich färben

Aus alt mach neu – Leder lässt sich färben

Leder gilt als strapazierfähiges Naturprodukt und sorgt beispielsweise als Sitzbezug im Fahrzeug für ein hochwertiges Ambiente. Mit der Zeit zeigen sich jedoch oft Gebrauchsspuren. Reibung, wie beispielsweise beim Ein- und Aussteigen ins Auto, führt zu Abrieb, und ein Ledersitz verliert nach einer gewissen Zeit an Farbintensität. Doch deswegen müssen Sitzbezüge oder Sitze nicht gleich ausgewechselt werden – denn Leder lässt sich färben.

 Aus alt mach neu – Leder lässt sich färben

Von ausgeblichenem Leder zu neuem Glanz

Vorneweg: Einige Lederarten bleichen über kurz oder lang aus. Dies gilt insbesondere für naturbelassene Leder ohne schützende Farbdeckschicht. Pigmentierte Leder weisen jedoch eine bessere Lichtechtheit auf – in Abhängigkeit von der Dicke der aufgebrachten Farbschicht. Während das Ausbleichen nicht gänzlich verhindert werden kann, besteht jedoch die Möglichkeit, es immerhin zu verzögern. Beispielsweise hilft im Haus das Herunterlassen der Rollläden als Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung auf das Leder. Falls es schliesslich doch notwendig wird, Leder zu färben, sollten ein paar Ratschläge beachtet werden.

Grundsätzlich wird empfohlen, grössere Beschädigungen oder Abnutzungen bei einem Sattler instand setzen zu lassen, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen. Wichtig ist auch, vor der Nachfärbung eine gründliche Lederreinigung vorzunehmen. Schliesslich erlauben saubere Poren ein tiefes Eindringen der Farbe ins Leder. Zudem sollten kleinere Risse oder Lederbrüche ebenfalls vor dem Färben repariert werden. Selbstverständlich ist darauf zu achten, dass der Farbton sorgfältig ausgewählt wird. Dabei sollte der neue Farbton genau mit dem Original-Farbton des Leders übereinstimmen. Hierfür gibt es spezialisierte Unternehmen, die auf der Basis eines kleinen Musters des einzufärbenden Leders den passenden Farbton präzise feststellen und mischen können. Nach diesen Behandlungen strahlen Ihre Sitze im Fahrzeug wieder in schönem Glanz.

Kompletter Farbwechsel: Ja. Einfärben von Kunstleder: Nein.

Möglicherweise bedürfen Ihre Ledersitze zwar noch keiner Auffrischung, aber Sie möchten das Interieur Ihres Fahrzeuges farblich neugestalten? Auch das ist grundsätzlich möglich – allerdings nur von hell zu dunkel. Helle Lederfarben lassen sich also in einen dunkleren Ton umfärben, nicht aber umgekehrt.

Wichtig zu wissen: Bei sogenannten Kontrastnähten geht durch den Farbwechsel die optische Abhebung verloren. Helle Nähte, die sich zuvor vom dunkleren Leder abgehoben haben, werden beim Färben ebenfalls mit eingefärbt und sind danach nicht mehr sichtbar als Kontrast.

Leider sind die Resultate beim Einfärben von Kunstleder nicht zufriedenstellend. Kunstleder kann nur oberflächlich gefärbt werden, die Farbe dringt nicht tief ein. Daher werden bei hoher Belastung – etwa bei Sitzflächen – schnell erneut Verschleissspuren sichtbar und der ursprüngliche Farbton kommt wieder zum Vorschein. Bei stark strapazierten Kunstlederflächen empfehlen wir daher in der Regel einen Neubezug.

Haben Sie Fragen zum Thema «Leder färben»?

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Natürliche Textilien in Fahrzeugen und Recycling von Blachen

Natürliche Textilien in Fahrzeugen und Recycling von Blachen

Wer sich beim Autokauf für eine höherwertige Ausstattung entscheidet, greift gerne zu einem Lederinterieur. Denn Ledersitze, Lederlenkräder oder Lederapplikationen an Türen und Armaturenbrett vermitteln ein luxuriöses Ambiente auf vier Rädern. Doch dieser Luxus erntet Kritik – vor allem vor dem Hintergrund eines veganen und nachhaltigkeitsorientierteren Lebensstils. Leder ist ein tierisches Produkt, das mit dem Einsatz von Chemikalien verarbeitet sein kann. Daher haben die Automobilhersteller gehandelt und bieten heutzutage eine Reihe von Alternativen zu herkömmlichem Leder oder auch zu alltäglichem Stoffinterieur an. Darüber hinaus können, zugunsten einer besseren Nachhaltigkeitsbilanz, auch im Strassentransportgewerbe eingesetzte Lastwagenblachen weiterverwendet werden.

 Natürliche Textilien in Fahrzeugen und Recycling von Blachen

Leder hat viele Vorzüge

Die Vorzüge von Leder sollte man, trotz gewisser Bedenken hinsichtlich Tierwohl und Chemikalieneinsatz, nicht ausser Acht lassen. Immerhin gilt es als robustes und insbesondere auch als langlebiges Material. Zumal vorwiegend die Häute von Schlachttieren verarbeitet werden, kann die Lederherstellung, respektive das Gerben, auch als Recyclingmethode betrachtet werden. Die Langlebigkeit von Leder entspricht denn auch dem Trend zu mehr Nachhaltigkeit. Mit regelmässiger Reinigung und Pflege kann die Lebensdauer von Leder darüber hinaus noch wesentlich verlängert werden. Zudem können Lederartikel, beispielsweise auch ein Autositz, sehr gut aufbereitet oder repariert werden. Synthetische Lederalternativen, zudem mit fossilen Rohstoffen hergestellt, müssen als Sondermüll entsorgt werden. Und übrigens kann Leder, sehr nachhaltig, auch ohne Chemikalieneinsatz gegerbt werden. So wird teilweise für Automobilinterieurs Leder angeboten, das mit Extrakten aus Olivenbaumblättern gegerbt wird.

Blachen haben nach Jahren des Unterwegsseins noch lange nicht ausgedient

Doch Textilien finden sich im Strassenverkehr nicht nur im Inneren von Personenwagen. Sie werden auch im Strassentransport verwendet. Zum Beispiel Lastwagenblachen. Wem sind die oftmals bunten und charakteristischen Blachen an Last- und Lieferwagen nicht auch schon aufgefallen? Diese Blachen werden zum Teil, etwa in Form von Umhängetaschen, von Fussgängern trendig durch die Gegend getragen. Dabei war die Blache der Tasche zuvor jahrelang auf Strassen kreuz und quer durch die Schweiz unterwegs . Denn im Rahmen des sogenannten «Upcyclings» leben ausgediente Lastwagen- oder auch Werbeblachen beispielsweise als Einkaufstaschen oder Portemonnaies weiter. Auf diese Weise wird denn auch ein Beitrag zum nachhaltigeren Ressourceneinsatz geleistet.

Haben Sie Fragen zum Thema «Textilien fürs Fahrzeuginnere»?

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